Applied Kinesiology

Applied Kinesiology ist eine sehr zuverlässige Methode zur Diagnostik und Therapie von chronischen Herden und Störfeldern (Zähne, Rachenmandeln, Narbengewebe, etc.) und ist ferner geeignet zur Austestung von Materialien (z. B. Zahnimplantate) und Nahrungsmitteln (z. B. Nahrungsergänzungsmittel) hinsichtlich ihrer Verträglichkeit.

Die alternativmedizinische Methode wurde in den 1960er Jahren von dem Detroiter Chiropraktiker George Goodheart entwickelt. Sie wird von der klassischen Schulmedizin bisher noch nicht anerkannt.

Die Applied Kinesiology ist ein Diagnose- und Therapieverfahren zur Erkennung und Ausschaltung von chronischen Störfeldern im menschlichen Körper. Die Methode benutzt dazu manuelle Muskeltests; sie ist damit sanft und gut verträglich.

 

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Ein Störfeld ist ein plötzlich auftretender oder chronifizierter Krankheitsherd innerhalb oder außerhalb unseres Körpers. Es blockiert unsere Selbstheilungskräfte und beeinträchtigt die Wirksamkeit einer medizinischen Therapie. Als typische Beispiele in der klassischen Schulmedizin gelten hier Allergien (Pollen, Tierhaare, Nahrungs-/Ergänzungsmittel), Druckstellen, oder Metallimplantate, Herpes zoster (Gürtelrose), Endokarditis. Sie werden mehr oder weniger erfolgreich und in der Regel unter Einsatz von Medikamenten behandelt, die ihrerseits durch Unverträglichkeit und Nebenwirkungen unser Intaktsein stören. Muss das so sein?
Häufige innere Störherde sind die Tonsillen (Mandeln), Zähne und Narben (auch nach Mandelentfernung). Sie leben gesundheitsbewusst, treiben regelmäßig Sport, ernähren sich abwechslungsreich und ausgewogen, sind sozial eingebettet; Ihre Gesundheitschecks und Ihre Blutwerte sind immer im Grünen Bereich. Warum fühlen Sie sich dann müde, leiden unter Krämpfen oder einer anderen Gesundheitsstörung, die Sie nicht in den Griff bekommen? Erinnern Sie sich? Häufige innere Störherde sind die Tonsillen (Mandeln), Zähne und Narben (auch nach Mandelentfernung). Sie können verhindern, dass wir an Geist, Seele und Körper gesund bleiben oder gesund werden.
Eine Möglichkeit, Störfelder zu entdecken, bietet die Methode der Applied Kinesiology, die in den 1960er Jahren von dem Detroiter Chiropraktiker G. Goodheart entwickelt wurde, und die heute den alternativen und komplementären Methoden zugerechnet wird. Kernstück der Diagnostik ist der kinesiologische Muskeltest. Die Grundidee des manuellen Muskeltests ist es, dass ein Muskel auf Störfelder mit einer kurzfristigen Schwächung seiner Kraft reagiert und damit als Biofeedback-System genutzt werden kann. Die Behandlung der identifizierten Störfelder erfolgt dann entweder durch Körper- oder Ohrakupunktur, oder durch die lokale Gabe (Injektion) eines individuell ausgetesteten Neuraltherapeutikums, in der Regel Procain. Sowohl Diagnostik als auch Therapie sind dabei sanft und gut verträglich.
Bei Verletzungen kommt es zu Veränderungen in den faszialen Strukturen des Stütz- und Bewegungsapparates, die Ursache vieler Beschwerden sein können. Das Fasziendistorsionsmodell (lat. Fascia=Bündel, Distorsio= Verdrehung) ist ein modernes, eigenständiges Diagnose- und Behandlungssystem, das auf einem völlig neuen Modell medizinischen Denkens beruht. Das Vertrauen des Arztes auf die Eigenwahrnehmung des Patienten und sein persönliches Schmerzempfinden ist die eigentliche Grundlage jeder FDM-Behandlung. Dabei spielt die Beschreibung der Beschwerden, die Wortwahl und die Körpersprache eine große Rolle. S. Typaldos entwickelte das FDM, als er sowohl als Arzt, Osteopath, und auch selbst als Patient unter der mangelnden Effektivität von herkömmlichen Behandlungsverfahren bei Beschwerden und Behinderungen des Bewegungsapparates litt. Er erkannte bei seinen Patienten, die unter den verschiedensten medizinischen Diagnosen litten, stets wiederkehrende Muster in der Art der Beschreibung der Beschwerden, sowohl bezüglich der Wortwahl, als auch in Bezug auf die Körpersprache. So fand er spezifische Fasziendistorsionen, die zu weltweit reproduzierbaren Beschreibungsmustern führen, weil sich jede Distorsion unterschiedlich anfühlt.
Der Arzt hört dem Patienten zu, sieht ihn an, nimmt ihn wahr. Hören, Sehen, Vertrauen. Nach einem persönlichen Gespräch über Ihre bisherige Krankengeschichte (Anamnese) werden vorhandene bildgebende Befunde gesichtet oder veranlasst; danach folgt eine spezielle körperliche Untersuchung, die auch dazu dient, bestimmte Erkrankungen auszuschließen, die nicht mittels FDM behandelt werden können.
Die FDM-Therapie ist sehr pragmatisch und erfolgt überwiegend manuell durch spezifische Handgriffe; die hands on-Techniken sind gut verträglich, für manche Patienten zum Teil recht schmerzhaft, die Resultate dafür aber umso überzeugender.
Sportverletzungen und auch chronische Beschwerden, die schon seit längerer Zeit bestehen oder nur sehr langsam heilen, sind meist effektiv zu therapieren.

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